Deutschland verfügt über ein hochentwickeltes Sozialsystem. Getragen wird es jedoch nicht allein vom Staat, sondern maßgeblich von zivilgesellschaftlichen Akteuren. Dieses Prinzip der Subsidiarität bedeutet: Soziale Dienste werden dort verankert, wo Menschen leben – in ihren eigenen sozialen Räumen.
Moscheegemeinden übernehmen diese Rolle seit Jahrzehnten: Sie begleiten Familien, unterstützen in Krisen, bieten Orientierung und schaffen soziale Räume. Diese Arbeit ist real – doch sie geschieht häufig informell, ohne strukturelle Absicherung, ohne Anerkennung und ohne langfristige Finanzierung.
Genau hier setzt die Arbeit der Abteilung für Familie und Soziale Dienste an:
Unser Ziel ist es, diese gewachsene Praxis in professionelle, anerkannte und nachhaltige Strukturen zu überführen – damit Moscheegemeinden als gleichberechtigte Akteure im sozialen System Deutschlands wirken können.
