DİTİB bittet Moscheegemeinden und Verbandsstrukturen um Rückmeldungen und Ergänzungsvorschläge
Nach der bundesweiten Klausurtagung zum Kinder- und Jugendschutz in DİTİB-Moscheen wird der Entwicklungsprozess des Schutzkonzeptes nun in die nächste Phase überführt. Der überarbeitete Entwurf des bundesweiten Schutzkonzeptes wurde den DİTİB-Moscheegemeinden, Landesverbänden und weiteren beteiligten Strukturen zur Einsicht und Rückmeldung zur Verfügung gestellt.
Bereits im Vorfeld war es ein wichtiges Anliegen des DİTİB-Bundesverbands, den Entwicklungsprozess nicht ausschließlich zentral zu gestalten, sondern unterschiedliche Perspektiven und praktische Erfahrungen aus den Gemeinden frühzeitig einzubeziehen. Aus diesem Grund wurden die während der Klausurtagung gesammelten Hinweise, Diskussionen und Ergänzungsvorschläge zunächst ausgewertet und in den Entwurf eingearbeitet.
Mit der Weiterleitung des Konzeptes an die Gemeinden beginnt nun eine weitere Beteiligungsphase. Die Moscheegemeinden sowie die unterschiedlichen Verbandsstrukturen erhalten die Möglichkeit, den Entwurf zu prüfen, Rückmeldungen zu formulieren und auf mögliche Ergänzungen oder praktische Herausforderungen hinzuweisen. Ziel ist es, ein Schutzkonzept zu entwickeln, das sowohl fachlich tragfähig als auch innerhalb der unterschiedlichen Gemeindestrukturen praktikabel umsetzbar ist.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Erfahrungen der ehrenamtlich getragenen Kinder- und Jugendarbeit in den Moscheegemeinden. Die Rückmeldungen der Gemeinden sollen dazu beitragen, bestehende Stärken sichtbar zu machen, offene Fragen zu klären und die praktische Anwendbarkeit des Konzeptes weiter zu verbessern.
Der Beteiligungsprozess versteht sich zugleich als wichtiger Bestandteil einer gemeinsamen Verantwortungskultur innerhalb der DİTİB-Strukturen. Durch die Einbindung verschiedener Ebenen soll das Bewusstsein für Kinder- und Jugendschutz weiter gestärkt und die Grundlage für eine nachhaltige Umsetzung geschaffen werden.
Nach Abschluss der Rückmeldephase werden die eingegangenen Stellungnahmen geprüft und in die weitere Überarbeitung des Konzeptes einfließen. Anschließend soll die finale Fassung des Schutzkonzeptes veröffentlicht und den DİTİB-Moscheegemeinden offiziell zur Verfügung gestellt werden.
