DİTİB-Moscheegemeinden beteiligen sich mit „Erinnerungsgalerien“ an der Woche der Demenz

Bundesweite Aktion verbindet Erinnerungskultur, gesellschaftliche Sensibilisierung und Gemeindearbeit

Im Rahmen der Woche der Demenz 2025 beteiligten sich verschiedene DİTİB-Moscheegemeinden bundesweit mit besonderen Aktionen und Ausstellungen zum Thema Erinnerung, Vergessen und Demenz.

Unter dem Motto „In Erinnerung bleiben / Hatırda Kalmak“ wurden in mehreren Moscheegemeinden sogenannte „Erinnerungsgalerien“ eingerichtet. Ziel der Aktion war es, auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Demenz aufmerksam zu machen und zugleich die Bedeutung von Erinnerungen, Biografien und zwischenmenschlicher Verbundenheit hervorzuheben.

Die Ausstellungen umfassten nostalgische Alltagsgegenstände, Erinnerungsstücke, Fotografien und persönliche Lebensspuren, die Besucherinnen und Besucher zum Nachdenken über Erinnerung, Identität und gesellschaftliche Verantwortung anregen sollten.

An der Aktion beteiligten sich unter anderem Moscheegemeinden in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Berlin und Baden-Württemberg. Die Projekte wurden im Rahmen der Arbeiten der DİTİB Abteilung für Familie und Soziale Dienste sowie der Beteiligung an der Nationalen Demenzstrategie begleitet.

Begleitend zur Aktionswoche wurde zudem die Freitagspredigt vom 26. September 2025 dem Thema „Vergessen und Erinnern“ gewidmet. Die Predigt thematisierte Demenz aus religiöser, menschlicher und gesellschaftlicher Perspektive und rief zu Geduld, Barmherzigkeit und einem sensiblen Umgang mit Betroffenen auf.

Die Aktion verdeutlicht das Anliegen der DİTİB, Moscheegemeinden stärker für Fragen rund um Demenz, gesellschaftliche Teilhabe und den würdevollen Umgang mit älteren Menschen zu sensibilisieren.

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